Kein DSL?
Die Situation
Eine der größten Innovationen seit der Entwicklung des Mobilfunks ist die Einführung des Breitband-Internetzugangs über DSL. Inzwischen mehr als hundertfach schneller als es ein Modem jemals in der Lage war zu leisten, wurden damit die Grundlagen für eine reine Internet-Flatrate geschaffen.
Das bedeutet: Ganz egal wie lange jemand surft und wieviel er dabei runterladen will, alles ist zu einem moderaten, festen Grundpreis zu haben.
Hinzu kam im Laufe der Jahre, das sogar die Telefonie preiswerter wurde. Mit VoIP kamen die Telefonflatrates, die sogar darin gipfelten das man inzwischen keinen "normalen" Telefonanschluß mehr braucht.
Damit ging die Vorstellung endgültig, das DSL nur etwas für Firmen und Computerfreaks war.
Heute trifft man auf DSL in sämtlichen sozialen Schichten und Altersgruppen. Inzwischen sind auch die ersten Startprobleme beseitigt und wer in der nächsten Umgebung seiner Telekom-Vermittlungsstelle wohnt, hat über den DSL-Anschluß sogar seine Videothek in seinem Wohnzimmer.
Die große Beliebtheit und Selbstverständlichkeit zu der DSL inzwischen gelangt ist, lässt Frust aufkommen bei jenen, die nicht mit DSL versorgt werden können. Denn die gute Technik hat leider auch ihre Grenzen:
Wenn der Kabelweg von der Vermittlungsstelle zur Wohnung länger ist als ca. 4,5 Km, ist von DSL nichts mehr übrig.


